Corona, Haftpflicht und der nachträgliche Bachelorerwerb waren diesmal die bestimmenden Themen auf der LDT. Auch weitere Anliegen fanden dabei ausreichend Platz bei dieser besonderen, aber fruchtbaren Tagung in Nienburg.

Die Landesdelegiertentagung in Nienburg/Weser vom 30.9.-01.10.2020 war mit gut 30 Teilnehmerinnen diesmal eine eher kleine Runde. Der vorschriftsmäßige Abstand zwischen den Teilnehmenden täuschte etwas darüber hinweg. Alle freuten sich trotzdem, persönlich kommunizieren zu können.

Erster Tag:

Am ersten Tag gab es die Berichte der Vorsitzenden und des erweiterten Vorstands, anschließend Berichte aus den Kreisen. Dabei spielten die Erfahrungen aus der Coronazeit eine große Rolle, denn die Umstände haben einiges im Arbeitsalltag verändert. Es ging in weiteren Beiträgen unter anderem um das Studium und eine Lösung für die “altrechtlichen” Hebammen, die Praxisanleitung und vieles mehr. Zudem gab es einen Vortrag von Nina Rogava zum Thema “Mutterschaft, Mutterbild und Mutterrolle im Wandel der Zeit”, welcher im Rahmen ihrer Masterarbeit entstanden ist. Zum Ausklang gab es eine Stadtführung durch die sehenswerte Stadt Nienburg an der Weser.

Zweiter Tag:

Es folgten Themen wie das Geburtshilfestärkungsgesetz, Umgang mit der Politik, weitere Berichte von den Vorsitzenden zum Hauptausschuss und der Enquetekommission, ein Rück- und Ausblick auf die Landestagung und eine vielschichtige Diskussion zum Thema Haftpflicht. 

Alle haben den Input als Motivation mitgenommen. Im nächsten Herbst werden wir in Hannover tagen. Für 2022 wurde Leer (Ostfriesland) ins Auge gefasst. Die LDT ging bei schönem Herbstwetter zu ende.