Tränen im Wochenbett

Trotz allen Glücks und Vorfreude erleben Mütter auch schon einmal sehr widersprüchliche Gefühle in den ersten Wochen. Nicht nur Freude, sondern auch Erschöpfung, Verzweiflung, Wut und Tränen können die junge Mutter verunsichern. Diese Gefühle entstehen durch hohe Anforderungen an die Umstellung auf das Zusammenleben mit dem Kind, durch den Einfluss der Hormone, durch chronischen Schlafmangel und andere Belastungen.
Vielfach handelt es sich hierbei um den so genannten "Babyblues" , der nach wenigen Tagen vorbei ist. Dauert dieser Zustand jedoch länger und hält an, kommen Resignation, Scham und Schuldgefühle hinzu, benötigen Mütter dringend professionelle Hilfe und Unterstützung . Dies kann sich in den ersten Tagen nach der Geburt entwickeln, manchmal aber auch erst Wochen oder Monate später. Wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihre Hebamme, damit alle Familienmitglieder unbeschadet diese schwierige Situation gemeinsam überstehen.

Hilfreiche Links:

» www.mutter-kind-behandlung.de
bei psychischen Erkrankungen während der Schwangerschaft und nach der Geburt.

» www.schatten-und-licht.de
Krise nach der Geburt e.V.

» www.kaiserschnitt-netzwerk.de
Hilfsangebote für Frauen, die einen Kaiserschnitt schwierig erlebt haben