Wir haben einen Tag vor derBundesratssitzung spontan vor dem Landtag in Hannover demonstriert. Die Akademisierung der Hebammenausbildung wurde am Freitag, 8.11. im Bundesrat abgestimmt und wir sind DAFÜR!! Teilgenommen haben auch die Hebammenschülerinnen aus Hannover.

Was ist uns wichtig?

Die Hebammenschülerinnen aus Hannover studieren zum großen Teil bereits parallel zu ihrer Ausbildung. Ihnen ist vor allem wichtig, dass Deutschland als letztes Land der EU die Akademisierung zügig umsetzt, damit eine Gleichwertigkeit und Anerkennung im Ausland gewährleitet ist. Auch eine bessere Bezahlung und mehr Karrierechancen werden genannt. Die Ausbildung der Hebammen soll dem hohen Niveau der Anforderungen in der Berufspraxis entsprechen.

Zuvor war Vorsitzende Veronika Bujny beim Netzwerktreffen mit Gleichstellungsbeauftragten in Harsefeld. Nach ihrem Vortrag zum Stand der Akademisierung der Hebammenausbildung herrschte große Empörung. Die Erwartung an die Politik ist nun, das Hebammengesetz schnellstmöglich zu verabschieden, weshalb sich auch alle Teilnehmerinnen gerne mit unserem Transparent ablichten ließen.

Endlich der Erfolg

Am darauffolgenden Freitag kam dann nachmittags die gute Nachricht: Der TOP8 der Bundesratssitzung wurde verhandelt und tatsächlich wurde mit ihm das Hebammenreformgesetz verabschiedet!
Die Reaktion der Vorsitzenden: „Liebe Kolleginnen, es ist geschafft, das Gesetz ist verabschiedet! Das ist wunderbar und ein Riesenerfolg! Lasst uns erst innehalten und feiern. Danke an alle Kolleginnen, die sich bundesweit gemeinsam mit uns dafür engagiert haben. Herzliche Glückwünsche an uns alle!

Wir bedanken unsauch bei Frau Ministerin Dr. Carola Reimann und Herrn Minister Björn Thümler, ihren Mitwirkenden in den Ministerien, bei den politischen Gremien in Niedersachsen und allen, die an der niedersächsischen Zustimmung zum Hebammengesetz beteiligt waren und nun die Umsetzung weiterführen. Das bedeutet auch eine gute Nachricht für die Schwangeren und Familien, die in Zukunft wieder mehr Hebammen finden werden. Wir freuen uns nun auf die Umsetzung, die viele Hebammen sicher gut begleiten werden.“